Logo Kanton Bern / Canton de BerneRegierungsrat
13. Mai 2026
Zurück zur Übersicht

Kurzmitteilungen des Regierungsrates

Thomas Hiltpold neu im Grossen Rat

Der Regierungsrat hat Thomas Hiltpold (Grüne, Thun) per 1. Juni 2026 als in den Grossen Rat gewählt erklärt. Er rückt nach für Andrea de Meron (Grüne, Thun) die ihren Rücktritt aus dem Kantonsparlament erklärt hat.

Federführung: Staatskanzlei (STA), Grosser Rat (GR)

Adelboden: Kantonsdarlehen für Gondelbahn zwischen Fuhrenweidli und Sillerenbühl

Von Adelboden Oey (Fuhrenweidli) nach Sillerenbühl soll künftig eine direkte Gondelbahn verkehren. Der Regierungsrat unterstützt das Projekt der Bergbahnen Adelboden AG im Rahmen der Neuen Regionalpolitik mit einem Darlehen von 5 Millionen Franken. Adelboden-Lenk zählt zu den grösseren Tourismusdestinationen im Berner Oberland. Die Bergbahnen bilden das zentrale Rückgrat der touristischen Wertschöpfungskette und beschäftigen in der Wintersaison rund 350, in der Sommersaison rund 150 Mitarbeitende. Das Gebiet Sillerenbühl prägt massgeblich die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region Adelboden-Lenk und wird mit der neuen Gondelbahn weiter gestärkt.

Federführung: Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion (WEU)

Bericht des Regierungsrates zur Weiterentwicklung der Kirchensteuer von juristischen Personen

Der Regierungsrat hat den Bericht zur «Weiterentwicklung der Kirchensteuer juristischer Personen» zur Kenntnisnahme an den Grossen Rat verabschiedet. Der Grosse Rat hatte den Bericht zum Postulat 128-2023 (Carlos Reinhard, FDP, Thun) in der Frühlingssession 2026 zurückgewiesen. Er erteilte dem Regierungsrat den Auftrag, die Variante «Freiwillige Zuwendung für juristische Personen» vertieft zu prüfen. Der überarbeitete Bericht enthält unter anderem Prognosen zu den Auswirkungen einer freiwilligen Kirchensteuer juristischer Personen auf die Jahresergebnisse der Kirchgemeinden nach Region.

Zum Bericht

Federführung: Direktion für Inneres und Justiz (DIJ)

Kantonspersonal: Regierungsrat will am bisherigen System für den Teuerungsausgleich festhalten

Der Regierungsrat hat den Bericht über neue Modelle zur Ausrichtung des Teuerungsausgleichs zur Kenntnisnahme an den Grossen Rat verabschiedet. Der Bericht geht zurück auf die vom Grossen Rat angenommene Motion 085-2024 (Tom Gerber, EVP, Reconvilier), die den Regierungsrat unter anderem beauftragt, Modelle zu entwickeln, mit denen Mitarbeitende mit tieferen Löhnen stärker von einem Teuerungsausgleich profitieren. In Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern wurden verschiedene Modelle analysiert. Der Regierungsrat kommt jedoch zum Schluss, dass das bisherige System beibehalten werden soll. Ein Modellwechsel hätte schwerwiegende Auswirkungen auf das Gehaltssystem, gleichzeitig würde sich für die grosse Mehrheit des Personals kaum etwas ändern. Um Mitarbeitende mit tiefen Löhnen zu unterstützen, sollen für diese in Jahren, in denen die Teuerung über zwei Prozent liegt, Sondermassnahmen ergriffen werden.

Zum Bericht

Federführung: Finanzdirektion (FIN)
Seite teilen