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Optimierung der ergänzenden Hilfen zur Erziehung Kinder mit besonderem Bedarf besser unterstützen

5. Juli 2018 – Medienmitteilung

Künftig werden im Kanton Bern alle Kinder- und Jugendheime, der Pflegekinderbereich sowie die ambulanten Hilfen zur Erziehung nach einheitlichen Kriterien gesteuert, finanziert und beaufsichtigt. Neu dafür zuständig ist das Kantonale Jugendamt. Der Regierungsrat hat der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion beauftragt die Reorganisation auf Anfang 2021 umzusetzen.

Heute sind im Kanton Bern drei Direktionen und vier Ämter für die stationären und ambulanten Einrichtungen zuständig, die Leistungen für Kinder mit besonderem Förder- und Schutzbedarf anbieten. Dabei handelt es sich um rund 90 subventionierte und nicht subventionierte Kinder- und Jugendheime, Pflegefamilien sowie ambulante Hilfen wie namentlich die sozialpädagogische Familienbegleitung. Die Steuerung, Finanzierung und Aufsicht über diesen Bereich erfolgt nicht nach einheitlichen Kriterien. Es fehlt die Transparenz und Vergleichbarkeit der Kosten und Leistungen.

Neues Steuerungs-, Finanzierungs- und Aufsichtsmodell

Deshalb wurde im Rahmen des Projekts «Optimierung der ergänzenden Hilfen zur Erziehung»    ein neues Aufsichtsmodell für diesen Bereich entwickelt. Dieses unterstellt die Einrichtungen einer einheitlichen Steuerung, Finanzierung und Aufsicht. Es definiert einen verbindlichen kantonalen Rahmen mit klaren Zuständigkeiten, Instrumenten und Prozessen. Der Kanton trägt die Gesamtverantwortung und konzentriert sich auf die planende und steuernde Funktion.

Aufsicht aus einer Hand

Der Regierungsrat hat den Schlussbericht des Projekts zur Kenntnis genommen und den gesamten Aufgabenbereich dem Kantonalen Jugendamt der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) zugewiesen. Die JGK wurde beauftragt, die für die einheitliche Steuerung, Finanzierung und Aufsicht notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu erarbeiten. Diese und weitere Umsetzungsarbeiten werden mit der Revision des Volksschulgesetzes koordiniert. Das neue Gesetz tritt voraussichtlich auf den 1. Januar 2021 in Kraft. Die Neuorganisation ist mit dem Projekt «Umsetzung Direktionsreform» abgestimmt.

Die Unterlagen zum Projekt «Optimierung der ergänzenden Hilfen zur Erziehung im Kanton Bern» sind unter www.be.ch/bfsl zu finden.

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