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Neuorganisation der kantonalen Verwaltung im Berner Jura Denis Grisel wird Projektleiter

21. September 2017 – Medienmitteilung

Die Projektarbeiten zur Neuorganisation der dezentralen kantonalen Verwaltung nach dem Entscheid von Moutier, zum Kanton Jura zu wechseln, können beginnen. Denis Grisel, ehemaliger Leiter der Standortförderung des Kantons Bern, kennt den Berner Jura und die Verwaltung bestens und wird die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten leiten. Die Juradelegation des Regierungsrats hat ihn in diese Schlüsselposition gewählt.

Nach der Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit der Stadt Moutier hat der Regierungsrat des Kantons Bern beschlossen, die Projektarbeiten im Zusammenhang mit der Zukunft der verschiedenen kantonalbernischen Verwaltungsstellen, die sich heute in Moutier befinden, unverzüglich zu starten. Da Moutier in naher Zukunft zum Kanton Jura wechseln wird, werden die bisherigen kantonalen Verwaltungsstellen neu angesiedelt.

Mehrere Szenarien bis Juni 2018

Denis Grisel wird die Bedürfnisse der bernischen Kantonsverwaltung hinsichtlich der im Berner Jura zu erbringenden Leistungen nach dem Wegfall Moutiers analysieren. Dabei gilt es, auch die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner des Berner Juras und die mit dem Wechsel verbundene tiefere Bevölkerungsentwicklung zu berücksichtigen. Der ehemalige Kaderangestellte des Kantons wird ausserdem mehrere Szenarien in Bezug auf die Neuansiedlung der kantonalen Verwaltungsstellen in der Region vorlegen. Beim Verfassen des Berichts, der voraussichtlich im Juni 2018 vorliegen wird, arbeitet Denis Grisel eng mit den Vertretern der Bernjurassischen Institutionen sowie der kantonalen Verwaltung zusammen.

Task Force für Gesamtarbeiten im Zusammenhang mit dem Kantonswechsel von Moutier

Auf Regierungsebene übernimmt die Juradelegation des Regierungsrates unter dem Vorsitz von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg die strategische Steuerung der Task Force. Die weiteren Mitglieder der Task Force sind Regierungspräsident Bernhard Pulver, Regierungsrat Christoph Neuhaus sowie Staatsschreiber Christoph Auer.

Für die operative Steuerung der Task Force wird eine Projektleitung eingesetzt, die aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Direktionen sowie der Staatskanzlei besteht. Nebst der Neuorganisation der dezentralen kantonalen Verwaltung geht es auch darum, ein interkantonales Konkordat über den Kantonswechsel auszuarbeiten, über das die Berner Kantonsbevölkerung letztlich abstimmen wird. Und schliesslich muss auch die kantonalbernische Gesetzgebung angepasst werden.

Bessere Entwicklungsmöglichkeiten für den Berner Jura

Wegen der besonderen Stellung des Berner Juras wird der Gesamtregierungsrat das Projekt eng begleiten. Besonderes Gewicht legt er dabei auf den Einbezug der betroffenen Institutionen, namentlich der Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Berner Juras und des zweisprachigen Amtsbezirks Biel sowie des Bernjurassischen Rats. Mit der Reorganisation will der Regierungsrat das Entwicklungspotenzial im Berner Jura wenn immer möglich verbessern.

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