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Abstimmung vom 21. Mai 2017 Aarwangen entlasten und die Region besser erschliessen

31. März 2017 – Medienmitteilung

Der Regierungsrat des Kantons Bern empfiehlt den Stimmberechtigten, am Wochenende vom 21. Mai 2017 ein Ja zum Projektierungskredit für die Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord. Mit dem Bau einer Umfahrungsstrasse soll die Ortsdurchfahrt von Aarwangen entlastet und die Region besser an die Autobahn angeschlossen werden.

Der Regierungsrat empfiehlt den Stimmberechtigten zusammen mit dem Grossen Rat, den Projektierungskredit von 6,6 Millionen Franken für die Projektierung der Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord anzunehmen. Kernstück der Sanierung ist der Bau einer zweispurigen, rund 3,6 Kilometer langen Umfahrungsstrasse von Aarwangen.

Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer rief an einer Medienkonferenz am Freitag (31.03.2017) in Bern in Erinnerung, dass die Menschen in Aarwangen seit langem unter dem Durchgangsverkehr litten. Betroffen sei insbesondere auch die Sicherheit der Schulkinder. Mit bis zu 16‘000 Fahrzeugen an Werktagen ist die Ortsdurchfahrt etwa gleich stark belastet wie die Gotthard-Autobahn. Der Anteil des Schwerverkehrs liegt mit 16 Prozent deutlich über dem kantonalen Durchschnitt.

Sanierung der Ortsdurchfahrt löst Probleme nicht

Nur eine Umfahrung kann spürbare Verbesserungen bringen. Sie entlastet die Ortsdurchfahrt und erschliesst die Industriegebiete im Raum Langenthal. Der Ausbau der bestehenden Ortsdurchfahrt ist aus Sicht von Regierung und Grossem Rat keine Option. Er würde sehr grosse Eingriffe in das Ortsbild erfordern und einen vergleichsweise geringen volkswirtschaftlichen Nutzen bringen. Zudem haben sich die Teilnehmenden in der öffentlichen Mitwirkung mit 83 Prozent klar für die Umfahrungslösung ausgesprochen.

Die Umfahrungsstrasse ist für den Durchgangs- und Schwerverkehr reserviert. Dank ihr kann das Verkehrsaufkommen in Aarwangen im Jahr 2030 halbiert werden. An der Ortsdurchfahrt sind zudem Verbesserungen für Fussgänger und Velofahrerinnen sowie den öffentlichen Verkehr vorgesehen. Mit Renaturierungen und Ersatzmassnahmen wird das Bauvorhaben so umweltverträglich wie möglich umgesetzt. Stimmen die Stimmberechtigten dem Projektierungskredit zu, kann mit dem Bau der neuen Strasse ab 2022 begonnen werden. Die gesamten Baukosten inklusive Planung und Projektierung werden auf 136 Millionen Franken geschätzt.

Mediendokumentation

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